HYPOTONISCH
Wer sich mit Sportgetränken beschäftigt, hört immer wieder die Begriffe Isotonisch, Hypotonisch und Hypertonisch. Wir wollen versuchen, darzustellen, was die verschiedenen Tonizitäten bedeuten und welche Auswirkungen sich für optimale Sportgetränke ergeben:
- Isotonische Flüssigkeit hat die gleiche Osmolarität (Teilchenkonzentration) wie das Blutplasma. Da die Konzentration der gelösten Teilchen der des Blutes entspricht, wird die Flüssigkeit angeblich sehr schnell vom Körper aufgenommen.
- Hypotonische Flüssigkeit hat dagegen eine niedrigere Osmolarität als das Blutplasma. Hypotone Getränke sind für eine rasche Flüssigkeitsresorption noch besser geeignet als isotonische Getränke, denn die Isotonie verändert sich bereits in der Magen-Darm-Passage.
- Hypertonische Flüssigkeit hat eine höhere Osmolarität als das Blutplasma. Hypertonische Getränke sind während des Sports nicht zu empfehlen, da dem Körper kurzfristig Wasser entzogen wird, um das Getränk auf die gleiche Teilchenkonzentration wie das Blut zu bringen.
Grundsätzlich gilt:
Wenn Sportgetränke konsumiert werden, dann sollten es isotone oder besser hypotone Getränke sein.
Ausschlaggebend ist dabei die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Denn als Teilchen werden sowohl einfache Saccharose (Zucker), langkettige Zucker (z.B. Maltodextrin) als auch Salze (Natrium, Magnesium, etc.) oder andere Bestandteile pro Molekül gerechnet. Ein Getränk mit sehr viel einfachem Zucker ist also insofern schlecht, weil es bereits viele, viele gelöste Teilchen pro Liter enthält und damit schon eine hypertonische Lösung ist.





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